Ihre Spende
Landestierschutzverband Nordrhein-Westfalen e.V. - Spendenkonto:

Postbank Hamburg
IBAN: DE63 3601 0043 0042 6004 32
BIC: PBNKDEFF

Ihr Shopping-Beitrag zählt!
Unterstützen Sie uns mit Ihren Online-Einkäufen und dem Anbieter Gooding. Hier alle Infos!
Seminarprogramm
Das aktuelle Seminarprogramm 2017

-allgemeine Seminare-

können Sie direkt hier einsehen:

LTV Seminarprogramm

20.10.2017

Tierschutz-Tipps: So wird der Garten winterfit für Wildtiere

Tierschutz-Tipps: So wird der Garten winterfit für Wildtiere

Im Herbst wird es Zeit, den Garten winterfit zu machen – und zwar so, dass auch die Tiere etwas davon haben. Der Deutsche Tierschutzbund gibt Tipps, wie man Igeln, Eidechsen oder Wildbienen das Überwintern erleichtert und wie man Wildtiere bei der täglichen Nahrungssuche unterstützen kann.


„Akkurat angelegte und aufgeräumte Gärten machen es den Tieren schwer, Nahrung oder einen Unterschlupf zu finden“, erklärt James Brückner, Leiter des Artenschutzreferats beim Deutschen Tierschutzbund. „Wer das Laub dagegen liegen lässt – zumindest auf einigen Haufen – bietet Igeln, Reptilien und Kleintieren, wie Regenwürmern oder Käfern, die anderen als Nahrung dienen, ein Versteck.“ Statt zu Laubbläsern und –saugern, die kleinere Igel und andere Tiere einsaugen und töten können, greift man besser zu Rechen oder Harke. Die stark gefährdeten Wildbienen bevorzugen zum Überwintern altes Gehölz, hohle Stängel verschiedener Pflanzen oder Baumhöhlen, die ihnen Schutz bieten. Verblühte Stauden sollten also auf keinen Fall abgeschnitten und tote Äste nicht entsorgt werden. Nutznießer von verblühten Stauden sind zudem viele Vögel, die aus den Blütenresten die Insekten herauspicken.

Artgerechte Zufütterung kann helfen

Wer nicht ohnehin das ganze Jahr füttert, kann Vögel bei lang anhaltendem Frost oder Schnee unterstützen – je nach Art mit Körnerfutter, etwa mit Sonnenblumenkernen oder Getreide, mit Insektenlarven oder mit Obst, zum Beispiel mit Äpfeln. Eichhörnchen legen zwar Futtervorräte für den Winter an, kommen aber bei Bodenfrost oft nicht an die vergrabenen Schätze heran. Sie freuen sich ebenfalls über Sonnenblumenkerne, aber auch über Bucheckern, Wal- und Haselnüsse oder Äpfel und Birnen. Igel müssen sich vor ihrem Winterschlaf, mit dem sie etwa zwischen Anfang Oktober und Anfang November beginnen, ausreichend Fettreserven anfressen. Für junge Igel kann im Herbst eine Zufütterung sinnvoll sein. Dabei sollte man auf artgerechtes Futter zurückgreifen, etwa auf Katzendosenfutter, gemischt mit Haferflocken oder Weizenkleie. Milch und Essenreste sind dagegen ungeeignet.

Login für Mitgliedsvereine




Passwort vergessen
Tierpfleger Azubi 2.0

Tierschutzjugend NRW
Informationen für Kinder und Jugendliche, die Tiere lieben und sich zukünftig im Tierschutz engagieren möchten oder bereits aktiv dabei sind.

tierschutzjugend-nrw.de