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Leitmotto zum Welttierschutztag 2010: „Rettet die Tierheime!“ |
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Zum diesjährigen Welttierschutztag am 4. Oktober ruft der Deutsche
Tierschutzbund das Leitmotto „Rettet die Tierheime!" aus. Damit stellt
der Verband die derzeit existenzbedrohende Lage der Tierheime in den
Mittelpunkt. Ein Höhepunkt der Kampagne bildet die am 24. September
stattfindende Kundgebung vor dem Deutschen Bundesrat in Berlin. Der
Deutsche Tierschutzbund wird dort gemeinsam mit den ihm angeschlossenen
Tierschutzvereinen sowie Tierheimen für eine bundesweit einheitliche
Rahmenregelung für die Fundtierkostenerstattung und für einen
Finanztopf für dringend erforderliche Investitionen kämpfen.
Mit einem „Offenen Brief" hatte sich Wolfgang Apel, Präsident des
Deutschen Tierschutzbundes, an die Mandatsträger auf kommunaler Ebene
gewandt, um Unterstützung einzufordern. Zumindest auf Arbeitsebene
finden mittlerweile Gespräche mit den Spitzenverbänden statt, um an
einer Lösung für das Problem zu arbeiten. Aber das ist bei weitem nicht
ausreichend.
„Tierheime sind Tierschutzeinrichtungen. Aber da, wo die Tierheime
öffentliche Aufgaben übertragen bekommen, wie beispielsweise die
Fundtierbetreuung, muss die öffentliche Hand dafür auch kostendeckende
Zuschüsse zahlen", stellt Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen
Tierschutzbundes, klar. Das ehrenamtliche Engagement allein kann diese
Mammutaufgabe nicht stemmen, Tierschutz sei eine
gesamtgesellschaftliche Aufgabe, so Apel: „Viele Tierheime kämpfen um
ihre Existenz. Bund, Länder und Kommunen sind hier in der Pflicht.
Zumal der karitative Tierschutz auch als Folge von Gesetzgebung immer
mehr belastet wird."
Die Situation der Tierheime ist prekär. Die Folgen der Finanz- und
Wirtschaftskrise, aber auch der Gesetzgebung, wie z. B. die
Hundeverordnungen der Länder, schlagen sich im praktischen Tierschutz
negativ nieder. Immer mehr Tiere - vor allem alte und kranke - werden
aus finanziellen Gründen abgegeben, was sich wiederum auf die
Vermittlungsdauer auswirkt. Notwendige Investitionen beispielsweise in
neue Hunde- und Katzenhäuser, oder auch die Sanierung, können nicht
realisiert werden.
Das Kampagnenmotiv, die aktuelle Unterschriftenliste, ein Interview mit
der Leiterin der Rechtsabteilung zum Thema Fundtierbetreuung sowie
viele weitere Informationen zum Thema finden Sie unter:
www.rettet-die-tierheime.de
Quelle: Deutscher Tierschutzbund e.V.
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Ausgesetzte Tiere im Sommer |
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Nordrhein-Westfalen: Fünf Katzen im Pappkarton an einer
Autobahnraststätte ausgesetzt. Niedersachsen: Jack-Russel-Terrier,
Dackel und zwei Kaninchen einfach ihrem Schicksal überlassen. Bayern:
Zwei Meerschweinchen im Karton in einem Wald ausgesetzt. Schlagzeilen
der letzten Wochen. Und diese Urlaubs-Opfer hatten noch Glück: Sie
wurden gefunden und in die Obhut der dem Deutschen Tierschutzbund
angeschlossenen Tierheime gegeben. Erneut haben die Tierheime in der
Urlaubszeit traurige Hochkonjunktur.
„Es gibt nach wie vor viele verantwortungslose Tierhalter, die
einfach ihr Tier aussetzen", kritisiert Thomas Schröder,
Bundesgeschäftsführer des Deutschen Tierschutzbundes. „Das ist nicht
nur gewissenlos, diese Halter können auch mit einer Strafe von bis zu
25.000 Euro belegt werden", so Schröder weiter. Das hohe Tieraufkommen
belastet die Tierheime in den Ferienmonaten zusätzlich. Obwohl diese
sich meist ohnehin an ihrer Belastungsgrenze befinden, wie eine
aktuelle Studie des Deutschen Tierschutzbundes belegt. Diese weist
neben den steigenden Belegungszahlen, der schwieriger werdenden
Vermittlung und der höheren Verweildauer auch die saisonalen
Schwankungen bei der Tieraufnahme nach. So bestätigen 76 Prozent der
Tierheime das Ansteigen der Tieraufnahme in den Sommermonaten,
besonders trifft dieser Aspekt auf Hunde und Katzen zu.
Der Deutsche Tierschutzbund bietet Hilfe
Noch bis zum 17. September läuft die Urlaubsaktion „Nimmst du mein
Tier, nehm' ich dein Tier" des Deutschen Tierschutzbundes. Seit über
zehn Jahren wird darüber nun schon für viele Tiere frühzeitig eine
ehrenamtliche Betreuung sichergestellt. Diese Aktion wird während der
gesamten Ferienzeit angeboten. Unter der Urlaubshotline 0228-60496-27
können Tierhalter Tipps für die Tierbetreuung, aber auch für die Reise
mit dem Tier erfragen. Darüber hinaus rät der Deutsche Tierschutzbund
„tierische Familienmitglieder" kennzeichnen und anschließend direkt
kostenlos beim Deutschen Haustierregister® eintragen zu lassen, um so
für mehr Sicherheit zu sorgen. Unter www.registrier-dein-tier.de können
Tierfreunde mehr zum Thema Kennzeichnung und Registrierung erfahren.
Quelle: Deutscher Tierschutzbund e.V.
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Rettet die Tierheime! |
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Die Tierheime leisten Tag für Tag praktische Tierschutzarbeit, zum
großen Teil ehrenamtlich, damit Tiere eine Chance auf ein besseres
Leben bekommen. Tierheime sind Tierschutzeinrichtungen - sie verstehen
sich nicht als ausführende Organe der Behörden, obwohl sie für die
Kommunen wichtige Pflichtaufgaben übernehmen wie die Aufnahme von
Fundtieren und beschlagnahmten Tieren. Wir erwarten für die Aufgaben,
die wir im Auftrag der Kommunen übernehmen, eine kostendeckende
Erstattung. Eine breit angelegte Umfrage hat nun ergeben, dass die
Kommunen durchschnittlich 25 Prozent der im Tierheim anfallenden Kosten
übernehmen, aber knapp 80 Prozent der Leistungen abrufen.
Weitere Informationen >>>
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11. & 12. September 2010 - Mischlingstage im Tierheim Bocholt |
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jeweils 11 - 18 Uhr
Die stolzen Besitzer von Mischlingshunden jeder Farbe, jeder Form, jeder Größe und jedes Alters sind eingeladen, ihre einzigartigen Lieblinge einer fachkundigen Jury sowie den hoffentlich zahlreichen interessierten Besuchern zu präsentieren.
Und das geht so: Die Hunde werden nach Alter in Gruppen eingeteilt. Es wird ein kleiner Parcours aufgebaut, in dem die Hunde zeigen können, ob sie z. B. Slalom um Hütchen laufen können oder über ein kleines Hindernis springen. Keine Angst, hier geht es nicht um Leistungssport oder gar Perfektion! Der Spaß und die Freude, die das Team Mensch und Hund haben, stehen an erster Stelle!
Die pfiffigsten Hunde gewinnen einen Pokal. Es gibt aber für jeden Hund und jedes Frauchen oder Herrchen einen Preis.
Melden Sie sich telefonisch im Tierheim (02871/23153) oder per E-Mail (
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
) an. Bitte geben Sie Ihren Namen, Ihre Adresse, sowie Name, Alter und Beschreibung Ihres Hundes an. Die Startgebühr beträgt 10 Euro und ist morgens bei der Ausgabe der Startnummern zu entrichten. Die Ausgabe der Startnummern beginnt um 10 Uhr. Das Programm und der Wettbewerb starten ab 12 Uhr.Bocholt sucht den SuperhundMischlinge und Rassehunde zeigen ihr Können. Melden Sie sich jetzt an!
Kann Ihr Hund irgendetwas Besonderes? Sieht er/sie besonders aus?
Egal ob Rassehund oder Mischling, zeigen Sie uns Ihren Superhund, melden Sie sich an!
Telefon: 02871 / 23 153
Weitere Informationen >>>
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Offener Brief: Lage der Tierheime dramatisch |
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Die Lage der Tierheime spitzt sich weiter zu. Unter Hochdruck bemüht
sich der Deutsche Tierschutzbund für seine über 700 Mitgliedsvereine
mit mehr als 500 Tierheimen bundesweit um eine Lösung. Dazu gehört
neben einer bundesweit einheitlichen Rahmenregelung für die
Fundtierkostenerstattung auch ein Finanztopf für dringend erforderliche
Investitionen in den Tierheimen. Der Deutsche Tierschutzbund geht jetzt
einen ungewöhnlichen Weg: Mit einem „Offenen Brief" hat sich Wolfgang
Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, nun an Mandatsträger
auf kommunaler Ebene gewandt. Der Text wird in den Monatszeitschriften
für Kommunalpolitiker der im Bundestag vertretenen Parteien (AKP -
Fachzeitschrift für Alternative Kommunal Politik, DEMO - Demokratische
Gemeinde, Das Rathaus, KOPO - Kommunalpolitische Blätter)
veröffentlicht.
Wolfgang Apel erläutert zu der Aktion: „Die Tierheime kümmern sich
mit vielen ehrenamtlichen Helfern um jedes Tier - rund um die Uhr. Das
gilt auch für Fundtiere. Damit übernehmen die Tierheime Verpflichtungen
der Kommunen, bleiben aber immer häufiger auf den Kosten sitzen. Zudem
werden immer mehr Lasten als Folge der Gesetzgebung auf den karitativen
Tierschutz abgeschoben. Das kann so nicht weitergehen, Tierschutz ist
eine staatliche Aufgabe. Unsere Hilferufe dürfen nicht länger ungehört
bleiben, viele Tierheime kämpfen um ihre Existenz. Der Bund, aber im
Besonderen die Länder und die Kommunen müssen handeln!"
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