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Die Tierheime leisten Tag für Tag praktische Tierschutzarbeit, zum
großen Teil ehrenamtlich, damit Tiere eine Chance auf ein besseres
Leben bekommen. Tierheime sind Tierschutzeinrichtungen - sie verstehen
sich nicht als ausführende Organe der Behörden, obwohl sie für die
Kommunen wichtige Pflichtaufgaben übernehmen wie die Aufnahme von
Fundtieren und beschlagnahmten Tieren. Wir erwarten für die Aufgaben,
die wir im Auftrag der Kommunen übernehmen, eine kostendeckende
Erstattung. Eine breit angelegte Umfrage hat nun ergeben, dass die
Kommunen durchschnittlich 25 Prozent der im Tierheim anfallenden Kosten
übernehmen, aber knapp 80 Prozent der Leistungen abrufen.
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11. & 12. September 2010 - Mischlingstage im Tierheim Bocholt |
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jeweils 11 - 18 Uhr
Die stolzen Besitzer von Mischlingshunden jeder Farbe, jeder Form, jeder Größe und jedes Alters sind eingeladen, ihre einzigartigen Lieblinge einer fachkundigen Jury sowie den hoffentlich zahlreichen interessierten Besuchern zu präsentieren.
Und das geht so: Die Hunde werden nach Alter in Gruppen eingeteilt. Es wird ein kleiner Parcours aufgebaut, in dem die Hunde zeigen können, ob sie z. B. Slalom um Hütchen laufen können oder über ein kleines Hindernis springen. Keine Angst, hier geht es nicht um Leistungssport oder gar Perfektion! Der Spaß und die Freude, die das Team Mensch und Hund haben, stehen an erster Stelle!
Die pfiffigsten Hunde gewinnen einen Pokal. Es gibt aber für jeden Hund und jedes Frauchen oder Herrchen einen Preis.
Melden Sie sich telefonisch im Tierheim (02871/23153) oder per E-Mail (
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
) an. Bitte geben Sie Ihren Namen, Ihre Adresse, sowie Name, Alter und Beschreibung Ihres Hundes an. Die Startgebühr beträgt 10 Euro und ist morgens bei der Ausgabe der Startnummern zu entrichten. Die Ausgabe der Startnummern beginnt um 10 Uhr. Das Programm und der Wettbewerb starten ab 12 Uhr.Bocholt sucht den SuperhundMischlinge und Rassehunde zeigen ihr Können. Melden Sie sich jetzt an!
Kann Ihr Hund irgendetwas Besonderes? Sieht er/sie besonders aus?
Egal ob Rassehund oder Mischling, zeigen Sie uns Ihren Superhund, melden Sie sich an!
Telefon: 02871 / 23 153
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Rodeo in Köln: Tierleid zu Unterhaltungszwecken |
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Am 31.7. und 1.8. soll das 5. Kölner Rodeo im Rahmen eines
„Country-Weekends" stattfinden. Der Deutsche Tierschutzbund
unterstreicht im Vorfeld der Veranstaltungen, dass Rodeos für die Tiere
Leid und Qualen bedeuten können. Die Tierschützer bitten die
Bevölkerung, diese Veranstaltungen zu boykottieren.
„Rodeo ist kein Sport und viele der Tiere leiden. Der Veranstalter
sollte sich an wissenschaftlichen Gutachten orientieren. Diese
unterstreichen die Tierschutzrelevanz dieser unzeitgemäßen
Volksbelustigung auf Kosten der Tiere", erklärt Wolfgang Apel,
Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Es ist eine Schande, dass
einem solchen Spektakel in Köln inzwischen jährlich eine Bühne geboten
wird!"
Was dem Zuschauer als Show und Belustigung vorgegaukelt wird, ist -
das unterstreichen verschiedene Gutachten - für die Pferde und Rinder
zumeist mit Schmerzen, Stress und Angst verbunden. Die Pferde, die auf
diesen Schauveranstaltungen für den Flair des Wilden Westens sorgen
sollen, sind keine Wildpferde. Es sind häufig für wenig Geld gekaufte
Pferde, die als „nicht reitbar" gelten. Noch nach Jahren im
Showgeschäft zeigen die eingesetzten Tiere keine Gewöhnung. Neben
völliger Abstumpfung, Nervosität und Abwehrbewegungen entwickeln einige
sogar schwere Verhaltensstörungen.
Trotzdem fehlt bislang ein bundesweites Verbot von
Rodeoveranstaltungen. Die meisten Bundesländer - so auch NRW - haben
bereits einen Erlass für ihr Bundesland herausgegeben, welcher
zumindest die schlimmsten Disziplinen - wie "Wild-Horse-Race" und
"Bullenreiten" - sowie den Einsatz von Hilfsmitteln wie Flankengurt und
Sporen bei den Disziplinen "Bare Back Riding" und "Saddle Bronc Riding"
verbietet. Eine einheitliche Regelung aller Bundesländer fehlt jedoch
bisher und immer wieder werden Erlässe wegen mangelnder
Rechtsverbindlichkeit missachtet. So soll auch in Köln beim Rodeo ein
Bullenreiten - trotz eigentlichen Verbotes - stattfinden.
Grundsätzlich hilft aber nur ein bundesweites Verbot aller
Rodeo-Disziplinen, unnötiges Tierleid zu vermeiden. Die Mehrheit der
Bevölkerung lehnt Veranstaltungen ab, bei denen Menschen auf Kosten von
Leiden und Schmerzen von Tieren belustigt werden. Der Deutsche
Tierschutzbund bittet daher die Bevölkerung, keine
Rodeo-Veranstaltungen zu besuchen.
Quelle: Deutscher Tierschutzbund e.V.
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